TECHNIK

Basierend auf einem eigens entwickelten, aufwändigen Drehbuch, das sich motivisch und stilistisch an antiken Originaltexten orientiert, und auf der Grundlage vorskizzierter Bilder fertigten Trickfilmer in einem Animations-Filmstudio dreidimensionale Ansichten. Durch den Einsatz modernster Projektions- und Soundtechnik lösen sich dabei die realen Dimensionen des Raums auf. Der Besucher erlebt, ermöglicht durch die 360°-Rundum-Projektionen und die Installation moderner Surround-Systeme, eine „andere Welt“. Dabei setzen die Medienkünstler fünfzehn Projektoren und neunzehn verschiedene Schallquellen ein. Auf diese Weise ist der Besucher, unabhängig von seiner Position innerhalb des Saales, jederzeit in ein virtuelles Bühnenbild integriert.

Für die Inszenierung wurde ein spezielles Sounddesign auf mehreren akustischen und inhaltlichen Ebenen entworfen. Neben der gesprochenen Sprache kommen Natursounds wie die Geräuschkulisse eines römischen Marktes oder eines Wagenrennens im Circus zum Einsatz, die – wenn die Handlung es verlangt – durch synthetisch erzeugte Klänge verstärkt oder verändert werden. Zusätzlich erklingt Musik, die sich an Instrumenten und Tonarten der römischen Zeit orientiert. Und schließlich beinhaltet die Inszenierung auch dramatische Filmmusik mit dem Instrumentarium des modernen Kinos. Auf diese Weise entsteht ein außergewöhnliches Klangerlebnis, das die emotionale Tiefe der Geschichte um Asper und Merkur intensiviert und das antike römische Trier mit Leben füllt.